Höchste Eisenbahn – eine DokuRevue über die Weimarer Jahre

Mit seiner DokuRevue „Höchste Eisenbahn“ taucht Ben Zimmermann in das wilde, schillernde und widersprüchliche Berlin der Goldenen Zwanziger ein. Mit mitreißenden Chansons, scharfzüngigen Liedern, Foxtrott und Swing führt er sein Publikum auf eine Achterbahnfahrt durch die Republik der Extreme und läßt dabei die Parallelen zu unserer Zeit nicht außer Acht. Sie ergeben sich wie von selbst.

Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei die Wiederentdeckung des Berliner Komponisten Curt Bry (1902–1974). Zu Beginn der 30er war er einer der führenden Musikkabarett-Autoren der Weimarer Republik, dessen Karriere der NS-Terror zerstörte und seine Spuren verwischte. Zimmermann hat seine Fährte aufgespürt und bringt die verlorenen Songs wieder zum Glänzen. Er setzt damit ein eindrucksvolles Zeichen gegen das Vergessen und für die Widerstandsfähigkeit und Stärke der Kunst.

Mit unbändiger Spielfreude, feinen Gesten und skurrilen Anekdoten; mit Tempo, Witz und Wehmut; Melancholie, Feingefühl und Musikalität erweckt Ben den Leichtsinn und Ernst der Weimarer Jahre zum Leben. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen wirkt der Titel programmatisch: Höchste Eisenbahn!

„…bewegend, kurzweilig und trotz (oder gerade wegen) der tief gehenden Inhalte sehr unterhaltend. Die Tagesaktualität ist gravierend. Das spürte man an der bewegenden Stille des Saales!“            V.Rielke, Veranstalter Kurt Weill Festival 2026

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