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Seen Theaterproduktion „Heesters“ zu dessen 100.Geburtstag. Ben Zimmermann

Ben Zimmermann wurde 1976 in Berlin geboren und wuchs im westlichen Teil unter den Eindrücken der Mauer auf. Erste professionelle Konzerterfahrungen sammelte Ben 1994 mit dem Monroe High School Choir in Michigan, USA. Höhepunkt war ein Konzert im Pentagon in Washington D.C. anlässlich des 50.„D-Day“anniversary. .

Nach dem Abitur und Zivildienst an einer jüdischen Gemeinde in Berlin, begann er das Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. 2002 schloß er es mit den Inszenierungen von „On the Town“ von Leonard Bernstein im Prinz Regententheater München und seiner One Man Show „Da geht ein Mensch“ sein Studium mit dem Diplom ab. 

Daraufhin führte ihn sein erstes Engagement nach Stuttgart an die Stuttgarter Schauspiel Bühnen, wo er unter anderem die Hauptrollen Billy Crocker in Cole Porters „Anything Goes“ und Clifford Bradshaw im Musical Cabaret verkörperte. In weiteren Rollen war er in „Romeo und Julia“, „Die Muschelsucher“ „Diener zweier Herren“ und „der widerspenstigen Zähmung“ zu sehen.  Herausstechend war die Inszenierung der Revue „Heesters“, 

Während Johannes Heesters selbst die Rahmen zu seinem 100 Jubiläum setzte, stellte Ben den jugendlichen aufstrebenden Künstler dar. 

Nach seiner Rückkehr nach Berlin stand er im Schlosspark Theater, der Tribüne, der Vaganten Bühne und dem kleinen Theater in Stücken wie „Die drei von der Tankstelle“, „Fabian“(E.Kästner), „Newsical“ und „Tingel Tangel“ auf der Bühne. Gleichzeitig begann seine Arbeit für Film und Fernsehen mit Serienrollen in „Hinter Gittern“ und „Verliebt in Berlin“. Es folgten Fernsehfilme wie „Der schwarze Schwan“ (Inga Lindström) und „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“. 

Mit dem Film „Auszeit“ 2010 war er das erste Mal auf dem Achtung Berlin Festival zu sehen. Mit „Marcel über den Dächern“, worin er die Totelrolle spielte, folgte die 2. Produktion auf dem Festival. war die zweite Produktion, die auf dem Festival gespielt wurde. 

Mit seiner Rolle in dem Horrorfilm „Skin creepers“ 2018. unternahm er einen Ausflug in ein ihm völlig fremdes Genre. Für Volker Schlöndorffs Spielfilm Heimsuchung, der auf dem Filmfest in Cannes 2026 seine Weltpremiere feierte, stand er vor der Kamera. 

In dem Thriller „Anarchie“ spielt Ben einen Politiker, der die Massen manipulieren möchte. Der Film wird Ende 2026 in die Kinos kommen. 

Zimmermann liebt musikalisch-literarische Lesungen. So entstanden „Heines Blues“, eine wilde Mischung aus Heines Gedichten mit Dixiland-Jazz und „Polnische Balladen“, in dem der polnische Komponist Frederic Chopin auf die Gedichte von Adam Mickiewicz, dem polnischen Nationaldichter, trifft. Mit dem Hanns Eisler Chor Berlin kreierte er „A Bird of Passage“, ein Konzertprogramm mit Werken von Kurt Weill. Neben Auftritten in Berlin waren sie für eine Konzertserie nach San Francisco geladen.   

Seit 2015 ist Ben Zimmermann Mitglied des Emsembles „die Auftakter“ und ist mal als Ermittler, mal als Leiche oder Täter in verschiedenen Kriminal Menu Fällen in Berlin, Rostock und Umgebung zu erleben. Er war mit einer Inszenierungen des Musicals Anatevka und dem Stück „Blütenträume“ von Lutz Hübner im gesamten deutschsprachigen Raum auf Tournee, gastierte in dem Musical  „Vom Fischer und seiner Frau“ bei den Brüder Grimm Festspielen in Hanau und München und spielte im Musical „Tamara“ Ritchie Barton von der Band Silly.

Mit den zwei Soloprogrammen „Höchste Eisenbahn“ und „Salto Mortale“ stürzt sich Ben seit dem in seine große Passion der Kabarett-Chansons aus der Weimarer Ära. Mit unbändiger Spielfreude, feinen Gesten und skurrilen Anekdoten; mit Tempo, Witz und Wehmut; Feingefühl und Musikalität erweckt Ben den Leichtsinn und Ernst der Weimarer Jahre zum Leben und bringt verloren geglaubte Lieder zum glänzen. Gleichzeitig trifft er das Mark unserer Zeit. Wer hätte geglaubt, dass die Gegenwart von hundertjährigen Songs eingeholt wird, die so eine Brisanz entfalten.

„…bewegend, kurzweilig und trotz (oder gerade wegen) der tief gehenden Inhalte sehr unterhaltend. Die Tagesaktualität ist gravierend. Das spürte man an der bewegenden Stille des Saales!“  V. Rielke Veranstalter, Kurt Weill Festival 2026

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